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Wozu ist ein Datawarehouse eigentlich gut?

 
Ihr Unternehmen sammelt jede Menge an Daten über alle möglichen Vorgänge. Mal sammeln Sie diese Daten auf Papier, mal mit Excel und  oft in Warenwirtschafts-, Buchhaltungs- oder Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS). Wahre Schätze liegen in diesen Daten verborgen, allerdings scheitert es oft an einfachen Dingen: Das EDV System, in dem die Daten erfaßt wurden, bietet keinen vorgefertigten Bericht für Ihr gegenwärtiges Problem. Oder es kann mit den Datenmengen nicht mehr effizient umgehen. Oder die Daten liegen in verschieden Systemen und werden wegen des damit verbundenen Aufwands nur gelegentlich per Hand miteinander in Verbindung gebracht.

Es geht auch anders: Ein Datawarehouse ist eine Sammelstelle für Information. Dadurch erhalten Sie ganz einfach die Möglichkeit, eine konsolidierte, umfassendere Sicht auf Ihre Daten zu erhalten.

Mit dem BDM Datawarehouse werden Ihre Daten transparent.

Beispiel: Klassische Verkaufsauswertung, Deckungsbeitragsrechnung
Welcher Kunde kauft welche Produkte zu welchen Preisen oder welche Produkte sind zu welchen Deckungsbeiträgen in welcher Kundengruppe absetzbar oder welche Kosten verursachen welche Vertriebskanäle.

Sowas liefert Ihnen bereits Ihre Warenwirtschaft? Auch unter Berücksichtigung der tatsächlichen Einnahmen abzüglich von Skonti und Jahresrückvergütungen? Unser Kompliment, falls sie es tut! Wir mußten leider feststellen, dass die wenigsten Standard-Pakete eine Verknüpfung zwischen Warenwirtschaft und Buchhaltung herstellen können. Auch beim Thema Vollkostenrechnung, speziell bei Produktionsbetrieben, nähern sich Standard-Lösungen nur bruchstückhaft einer korrekten Aussage.

Beispiel: Vertreter- / Provisionsauswertung
Welcher Vertreter hat wieviel Umsatz gemacht? Hatte er es mit Klein- oder Großkunden zu tun? Was haben die verkauften Waren in der Produktion gekostet? Oder waren Sie gehandelt - berücksichtigt Ihre Kalkulation die tatsächlich angefallenen Spesen wie Frachtgebühren oder Zölle?

Beispiel: Tourauswertung mit durchschnittlicher Menge pro Lieferstopp
Sie beliefern große und kleine Kunden und investieren laufend einiges an Aufwand, um möglichst wenig leere Kilometer dabei zurückzulegen. Aber wieviel Stück / kg / l verkaufen Sie wirklich pro Lieferung - rentiert sich der LKW oder wär es geschickter, ein paar Kleinstkunden abzugeben und Touren zusammenzufassen?

Beispiel: Mahnwesen - Offene Posten pro Tour
Ihre LKW Fahrer sind täglich vor Ort beim Kunden? Sie sind vielleicht sogar per Du? Warum fragt Ihr Fahrer nicht gleich selbst nach, warum die Rechnung vom Vormonat noch immer nicht bezahlt ist? Vermutlich, weil bei Ihnen die Verknüpfung zwischen Buchhaltung und Tourplanung fehlt ...

Beispiel: Cash Management - die totale Sicht auf Ihr Unternehmen
Sie haben ein kapitalintensives Geschäft? Handel? Aber woher wissen Sie, wieviel Geld Sie wann flüssig haben müssen? Umso interessanter wird die Sache, wenn Sie mit Fremdwährungen arbeiten. Sie wissen bestimmt, dass Sie mit Fremdwährungskonten einiges an Wechselspesen sparen können. Und wieder einmal stellt sich die Frage, wann Sie wieviel von der jeweiligen Fremdwährung kaufen sollten.

Das Cash Management ist hierfür ein absolutes Highlight. Sie sehen auf einem Blick Ihren aktuellen finanziellen Stand aus der Buchhaltung, dazu offene Rechnungen, Lieferscheine, Aufträge (absatzseitig) mit dem geplanten Zahlungsziel. Gegengerechnet die Einkaufsseite und Fixkosten laut Budgetplanung. Und siehe da, schon ist die Grundlage für die Entscheidungsfindung eine ganz andere.

Beispiel: Unterschiede zwischen Absatz, Lager, Buchhaltung oder weiteren Bereichen aufspüren

Beispiel: Verbesserung der Qualität der Stammdaten (Adressen, Artikel, ...)
Sie haben dezentrale Kundenerfassung? Dupletten? Kategorisierungen für Statistiken, die von niemandem gepflegt werden? Und Sie schaffen es nicht, Stammdaten im Nachhinein zu bereinigen, weil sich Altlasten angesammelt haben und die Aufwände schlicht in keinem Verhältnis zum Benefit stehen?

Beim Entwurf von bluecube stand ein Aspekt stark im Vordergrund: Niemals dürfen in einer Auswertung irgendwelche Zahlen unter den Tisch fallen. Egal, wie gut oder schlecht die Datenqualität ist. Teilweise erfaßte oder gar inkonsistente Stammdaten und Gruppierungen landen immer in den Kategorien "Nicht zugeordnet" oder "Falsch zugeordnet". Das bedeutet für Sie, dass zB der neu angelegte Kunde, der noch keinem Geschäftsfeld zugeordnert wurde, automatisch ins Geschäftsfeld "Nicht zugeordnet" gestellt wird und dort mit seiner Kundennummer und seinem Name aufscheint. Sie sehen sofort, wo Daten noch auszufüllen oder zu bereinigen sind und kommen nie wieder in die Verlegenheit, dass sich Altlasten ansammeln.

Aber wie siehts mit Datenmengen aus?
Wir haben es bei den von uns angebundenen Systemen schon öfters erlebt, dass Belege für Auswertungen ungünstig gespeichert werden und Verkaufsauswertungen daher schon mal ein oder zwei Wochenenden benötigt haben. Und wehe, es vergißt jemand, den Filter korrekt einzustellen ....  nur, weil ein paar Millionen Records dahinter liegen. Solche Rechnungsdaten lassen sich mit bluecube auf einem durchschnittlichen, zeitgemäßen PC innerhalb von wenigen Stunden aufbereiten (eine einmalige Aktivität) und innerhalb von Minuten auswerten. Und die Ergebnisse gelangen innerhalb von Sekunden über GPRS aufs Notebook!

Für größere Unternehmen bieten wir Lösungen für klassische Datawarehousing Themen wie Konzernkonsolidierung (zB Niederlassung X verwendet völlig andere Nummernkreise und Bezeichnungen als die Zentrale) oder die konsolidierte Sicht auf eine hetrogene Systemlandschaft.

Es gibt lediglich eine einzige Einschränkung: bluecube kann natürlich nur Daten auswerten, die in irgendeiner Form elektronisch erfaßt wurden. Aber wir sehen dass nicht so eng - wir haben auch jede Menge Erfahrung bei der Unternehmensberatung und überlegen uns auf Wunsch, wie Sie Ihre Strukturen und Prozesse verbessern können.

Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von Möglichkeiten, die Ihnen der Einsatz von bluecube bieten kann. Sowohl wir, als auch unsere Umsetzungspartner haben jede Menge Ideen und dazu das betriebswirtschaftliche und technische Hintergrundwissen und beraten Sie gerne!

Ihr Nutzen